Aktuelles und neues

Die Bienen kommen

Unser Blühpatenprojekt geht in die 3. Runde. Auch dieses Jahr haben wir wieder tolle Unternehmen als Blühpaten gewonnen (Link zu Blühpatenseite möglich??)  Zu dem Projekt gehören nicht nur Blühende Felder, sondern auch der leckere Blühwiesenhonig, den die Blühpaten als Dankeschön erhalten. Die Bio-Imkerei Schneider aus Dauchingen stellt dafür jedes Jahr Bienenvölker auf, die dann an den Blühwiesen den Nektar einsammeln.

Am ersten warmen Wochenende im April war es dann soweit: Die Bienenvölker zogen von Dauchingen nach Löffingen um.

Der Unterbau für die Bienenbeuten (Holzkästen) muss genau waagrecht sein, denn die Bienen mögen es ganz exakt. Dann werden die Beuten platziert und geöffnet. Da die Bienen durch den Transport etwas aufgeregt sind, empfiehlt es sich hier, die Imker-Ausrüstung anzuziehen.

Vor der Öffnung wird ein Holzbrett angebracht. Die Bienen können bequem auf der “Landebahn“ landen und in die schmale Öffnung des Bienenkastens schlüpfen. Die Bienen werden den Sommer bis September bei uns in Löffingen verbringen.

Wir hoffen, dass sie sich wohl fühlen und fleißig Nektar sammeln.

 

   

 

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Was unterscheidet die Bio-Imkerei von konventioneller?

Interview mit der Bio-Imkerin Frau Schneider

Eva Wiggert:
Frau Schneider,  wie viele Bienen haben Sie denn nun so ungefähr nach Löffingen gebracht?

Frau Schneider:
Pro Bienenvolk sind es momentan ca. 10.000-12.000 Bienen. Doch es werden im Laufe des Sommers viel mehr. Die Königin legt ca. 2000 Eier am Tag. Im August ist das Volk dann auf ungefähr 50.000 – 60.000 Bienen angewachsen.

Eva Wiggert:
Bio-Imkern wird ja oft vorgeworfen, dass Bio-Honig Unsinn sei, denn die Bienen würden ja hinfliegen, wo sie wollten, auf ökologische sowie konventionelle Felder.

Frau Schneider:
Es gibt große Unterschiede in der Haltung der Bienen, z.B. in der Fütterung der Bienen im Winter. Konventionelle Imker dürfen Bienen mit einer billigen Mischung aus Maisstärke füttern. Bio- Bienen bekommen nur Bio-Zucker, der ungefähr 6 mal so viel kostet. Über den Winter werden die Bienen z.B. gegen die Varroa-Milbe behandelt. Die Mittel, die ein Bio-Imker anwenden darf, sind andere als der konventionelle Imker. Nach der Behandlung gibt es eine lange Wartefrist, bis man Honig entnehmen darf.

Bio-Imker dürfen auch keinen Honig aus dem Brutraum (unterer Teil des Bienenkastens) entnehmen, damit keinerlei Rückstände von den Milben-Behandlungen in den Honig gelangen.

 

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Wettbewerb "Höfe für Biologische Vielfalt"

Wir freuen uns über den Hauptpreis beim Wettbewerb "Höfe für Biologische Vielfalt" in der Kategorie Ackerbau!

Bewerben konnten sich Landwirte aus den Landkeisen Freiburg, Lörrach, Waldshut und Breisgau-Hochschwarzwald.

 

Bewertet wurden die Leistungen, die ein Betrieb im Bereich Naturschutz und biologische Vielfalt auf seinen Flächen erbringt. Durch diesen Wettbewerb haben wir viele Ideen bekommen, welche Naturschutz-Maßnahmen wir noch durchführen können. Unsere Überzeugung ist es, dass sich natur- und insektenfreundliche Landwirtschaft und wirtschaftlicher Erfolg nicht ausschließen.

 


[Südkurier Artikel vom 12.10.2010 »]

 


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Artenschutz und Biogas – geht das?

Diese Frage beantworteten wir dem Bundestagsabgeordneten Felix Schreiner mit einem klaren „Ja“. Gemeinsam mit dem Fachverband Biogas luden wir im Rahmen der „Woche der Artenvielfalt“ Vertreter von Politik, Imkern und Jägern auf den Haslachhof ein.

Biogas steht oft in der Kritik, weil viele Menschen damit „Maisanbau und Monokultur“ verbinden. Die damit verbundenen negativen Folgen für Insekten sind bekannt. Wir zeigten anhand unserer Versuchsfelder, dass man für Biogas auch innovative Blühmischungen anbauen kann. Diese Wildpflanzenmischungen mit über 28 Sorten sind sehr artenreich sind und bieten Lebensraum und Nahrung für Insekten, Bienen und Kleintiere.

Das Problem: Die Blühmischungen sind nicht so energiereich wie z.B. Mais und der Landwirt muss daher auf ca. 50% seines Flächenertrags verzichten. Gefördert wird der Anbau dieser Pflanzenmischungen momentan nicht, wenn diese anschließend in einer Biogasanlage vergärt werden.

Felix Schreiner versprach, sich dieser Thematik anzunehmen. Denn grundsätzlich waren alle Teilnehmer dieser Infoveranstaltung von der Idee sehr angetan.

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Projekt Blühpatenschaft 2020 ist in vollem Gange

Die Felder blühen, die Insekten fliegen. Wir haben im letzten und in diesem Jahr mit vielen Saatgutmischungen und neuen Pflanzen experimentiert.  Wir lernen vieles dazu, was funktioniert und was bei unseren Bedingungen weniger gut wächst. Unser großes Ziel ist es, dass nicht nur die  Wiesen blühen, sondern dass wir auch im Getreideanbau mehrere Kulturen auf den Feldern stehen. Die Insekten und Bienen sollten auch blühende Pflanzen auf Dinkel- oder Haferfelder finden.

 

Viel Spaß beim Lesen!

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Unser Blühpaten-Projekt geht in die zweite Runde!

Nachdem wir im Jahr 2019 mit 13 Blühpaten gestartet sind, geht unser Projekt in diesem Jahr weiter. Auch 2020 möchten wir gemeinsam mit den Blühpaten wichtigen Lebensraum für Bienen und Insekten schaffen.

Die Rahmenbedingungen durch die Corona-Krise sind natürlich nicht optimal. Viele Unternehmen kämpfen mit den wirtschaftlichen Folgen der Krise und das Thema Natur- und Klimaschutz ist durch die aktuelle Lage etwas in den Hintergrund geraten.

 

Deshalb freut es uns, dass die meisten Blühpaten unser Projekt auch in diesem Jahr wieder unterstützen. Das ist nicht selbstverständlich und wir schätzen das Engagement in der aktuellen Lage umso mehr. Auch konnten wir fünf neue Blühpaten für diese Saison gewinnen.

 

Sobald der Frühling kommt und unsere Felder blühen, werden wir wieder Fotos und Berichte einstellen.

 

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Dezember 2019

Das erste Jahr des Blühpatenschaftprojekts ist vorbei.
Der Blühwiesenhonig ist abgefüllt und an die Blühpaten verteilt worden. Zeit für einen kurzen Jahresrückblick.

 


Viele Blühpaten haben uns ihre Unterstützung für das kommende Jahr schon zugesagt. Wir freuen uns schon auf die Fortsetzung im nächsten Jahr und auf viele „Blühende Felder“.

 

 

28.10.2019

Zu Besuch bei der Firma Straub-Verpackungen

Als Dank für das Engagement bei unserem Blühpaten-Projekt überreichte Wolfram dem Geschäftsführer der Straub-Verpackungen Herrn Alexander Würth die Urkunde und den Honig.

 

 

 

31.07.2019

Besuch von Landwirtschaftsminister Hauk

Das Thema Artenvielfalt und Blühpatenschaften hat auch die Politik erreicht. Das Land Baden-Württemberg hat das Projekt „BW blüht“ gestartet, das zum Ziel hat, Projekte zum Erhalt der biologischen Vielfalt zu fördern. Landwirtschaftsminister Peter Hauk und unser Bundestagsabgeordneter Felix Schreiner besuchten unseren Hof, um sich bereits realisierte Projekte in der Praxis anzuschauen. Wolfram stellte Herrn Hauk unser Blühpaten-Projekt vor und erklären, wie man landwirtschaftliche Flächen auch artenfreundlich bewirtschaften kann.

 

Auch unsere Blühpaten hatten wir zu diesem Anlass eingeladen. Zum Abschluss des interessanten Treffens überreichte der Landwirtschaftsminister unseren Blühpaten die Urkunde.

 

 

25.06.2019

Besuch unserer Blühpaten der Firma Straub

Um sich selbst ein Bild von unseren Blühflächen zu machen, besuchten uns Frau Dorothee Mönch und Vanessa Kopp von der Firma Straub aus Bräunlingen. An einem sonnigen Morgen zeigten wir ihnen nicht nur die Blühstreifen, sondern auch die Hinterwälder Rinder. Ein gemeinsames Foto an der Infotafel rundete den informativen und unterhaltsamen Morgen ab.

 

 

 

04.06.2019 Badische Zeitung/Martin Wunderle

Aktion für blühende Felder

Der Haslachhof in Löffingen bietet Blühpatenschaften an, um den Lebensraum von Bienen, Schmetterlingen und Insekten zu schützen. Auch die Stadt Löffingen wird Blühpate. Auf einer Fläche von 2.000m² wird in Kooperation mit dem Haslachhof eine Blühwiese angelegt.

 

 

 

30. 05.2019 Südkurier/Silvia Bächle

Blühende Löffinger Wiesen gegen das Insektensterben
Haslachhof schafft Lebensraum für Insekten. Blütenpatenschaftenfür mehr Artenvielfalt.

Einen neuen Weg gehen Eva und Wolfram Wiggert aus Löffingen mit ihrer Aktion „Blühende Wiesen“, um die Artenvielfalt und damit den Lebnsraum von Insekten, aber auch Kleintieren, zu erhalten.

 

 

 

26.05.2019

72-Stunden-Aktion - GESCHAFFT!
Fünfzehn Jugendlichen aus Löffingen hatten die Aufgabe, währende der 72-Stunden-Aktion Insektenhotels zu bauen. Vier große Insektenhotels wurden für unser Blühpaten-Projekt "Blühende Felder" angefertigt. Die Jugendlich wollten dafür kein Geld, sondern eine Blühpatenschaft. Wir bekamen also vier tolle Insektenhotels für unsere Felder und die Mitwirkenden der 72-Stunden-Aktion wurden mit einer Blühpateschaft belohnt. Vielen Dank für euern Beitrag, die Bienen und Insekten werden es euch danken!!

 

 

 

17.05.2019

Bienen beschäftigen jetzt auch die Politik

Im Vorfeld der Europawahl besuchte der Europaabgeordnete Andreas Schwab den Löffinger Lehrbienenstand. Imker Oskar Bier und Wolfram Wiggert nutzten die Gelegenheit, den Politiker auf das Problem des Artensterbens aufmerksam zu machen. Wolfram stellte unser Projekt  „Blühende Felder vor“. Er zeigte aber auch auf, dass es mit ökologischer Landwirtschaft möglich ist, über solche Projekte hinaus Insekten einen Lebensraum zu bieten…

 

 

15.05.2019

Gelungener Start

 

 

 

 

Wolfram Wiggert

Hämmerleweg 24

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Tel. 0 76 54 -10 25

Fax. 0 76 54 - 80 72 73

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